Gedanken vor dem Start der ARC

Samstagabend, 18.00 Uhr, Buchholz

Ausnahmsweise mal  keine Nachricht von unserem Vereinsschiff und der Crew. Nein, als Webmaster nehme ich mir einfach mal die Freiheit (hoffentlich nicht Frechheit) und bringe mal ein paar persönliche Gedanken zu Papier (Monitor), die mir  im Zusammenhang mit dem morgen anstehenden Start der ARC-Rally durch den Kopf gehen.

 

Ich erinnere mich noch sehr genau an den Vereinsabend, an dem der Kommodore (Volker Weidling) das Wort ergriff und von einer fantastisch anmutenden Idee erzählte. Zum 25. Jubiläum der SKB sollte das Vereinsschiff die Ostsee verlassen und über das Mittelmeer, an der Küste des afrikanischen Kontinents entlang, über die Kanaren , quer über den Atlantik bis in die Karibik segeln.

Und ich weiß auch noch ganz genau, wie ich diese Idee aufgenommen habe. Ich gebe zu, damals hielt ich die Idee für völligen Quatsch. Aber ich erinnere mich auch daran, dass ich mich später, als die Geschichte konkreter wurde und die ersten Planungen entstanden, zu einem glühenden Verfechter der Idee entwickelt habe.  Ich weiß es nicht genau, aber ich glaube, dass es anderen Mitgliedern der Segelkameradschaft auch so ging.

Nun geht es morgen tatsächlich los. Die HEIDE-WITZKA startet zu ihrem bisher größten Törn, quer über den Atlantik.

Von Ende August bis heute hatte ich, eben in der Eigenschaft des Webmasters, der dieses Logbuch führt, fast täglich Kontakt mit den verschiedenen Crews, mal intensiver, mal weniger intensiv.  Trotzdem habe ich immer ein wenig mitgefiebert und mir immer überlegt, wo das Schiff und die jeweilige Crew denn nun gerade stecken. Da entwickelt man schon eine gewisse persönliche Beziehung,  vielleicht ist das der Grund, warum ich gerade heute Abend hier sitze und  diese Zeilen zu Papier bringe.

Und ich hatte auch das Glück, an der Vorbereitung der HEIDE-WITZKA in Antibes mitwirken zu können. Nicht nur deswegen weiß ich aus eigener Erfahrung, wie viele helfende Hände, wie viele Stunden Arbeit, wie viel Nachdenken und Emotionen notwendig waren, um das Schiff in den Zustand zu versetzen, die eine Atlantiküberquerung  möglichst gefahrlos möglich zu machen.  Und ich weiß auch, dass viele Mitglieder der SKB zuhause sitzen und in Gedanken mit an Bord sind. Und die Familien der Crew natürlich sowieso.

Und nun ist es tatsächlich so weit, morgen früh geht’s los!

Deswegen auch an dieser Stelle einen herzlichen Gruß von der Segelkameradschaft Buchholz an das Schiff, den Skipper und die Crew.

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Jungs, Ihr habt ein perfekt vorbereitetes Schiff, Ihr selber habt Euch seit mehr als einem Jahr vorbereitet und seid ein eingespieltes  Team.  Genießt die Zeit, passt auf Euch auf und lasst es Euch gutgehen. Wir wünschen Euch einen perfekten Törn, allzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel und sind in Gedanken bei Euch.

Mast- und Schotbruch

Die Mitglieder der SKB

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